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Ergebnisse beim Picken

Ergebnisse bei der Pick-Arbeit

Die abgebildeten Steine sind auf beiden Seiten mit einer Mulde eingepickt worden.Für den re. Stein möchte ich einige meiner Ergebnisse vorstellen.Länge des Steines: 60 mm, Breite: 45 mm, Höhe: 28 mmDurchmesser der Mulden: 24 mm, Tiefe: 8 mmGewicht des unbearbeiteten Steines: 185 gGewicht mit Mulden: 148 gVerlust an Masse: 37 gAufgefangener Steinstaub: 12 gIn der Luft verflogener und verlorengegangener Steinstaub: 25 gDauer der Pick-Arbeit für die zwei Mulden: 4,5 StundenIch habe mit sehr großer Sorgfalt versucht möglichst viel von dem Steinstaubaufzufangen, aber es sind trotzdem 25 g verschwunden.Bei der Arbeit hatte ich eine glatte Tierhaut als Unterlage um kein Steinstaubzu verschütten und in dem Arbeitsraum bestand auch keine Zugluft.Trotzdem war der sehr feine Steinstaub überall in den Regalen und auf denAblagen, sicher auch in meinen Atemwegen.

Da mir die damalige Nutzung der mit Rillen eingefügten Felsgesteinkugeln aus dem Neolithikum unbekannt ist, will ich zumindest wissen, wie Aufwändig die Herstellung dieser Rillen ist.Mit einem länglichen Flintpickstein habe ich die Rillen pickend eingearbeitet und auch teilweise sägend-schabend mit dem Flint bearbeitet. Für die kreuzweise eingearbeiteten Rillen habe ich 230 Min. benötigt, die einfache Rille wurde in 110 Min. geschaffen. Die Steine haben Durchmesser von 88 (einfache Rille) und 95 mm (kreuzrille).Für mich ist die Nutzung dieser gerillten Steine als Fischereigerät kaum denkbar, zumal die Fertigung sehr aufwändig ist.Als Netzbeschwerer sind sie sicher nicht verwendet worden, aber wofür dann ?Webgewichte könnten in Frage kommen, aber die sind ja überwiegend aus Ton gebrannt.Ich hoffe evtl. einen Tipp oder Hinweis von jemanden zu erhalten.

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Text & Foto M.Pfeifer