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Flintschmirgel

Flintschmirgel-Herstellung 1

Für meine Bohrversuche will ich kleine Flintabschläge zertrümmern um diese dann als ,,scharfen" Bohrsand zu nutzen.Die Sandsteinplatte dient als Unterlage, darauf werde ich die kleinen Abschläge zertrümmern. Dazu nutze ich den ovalen Schlagstein. In der Schale sind die Abschläge und schon fertiger Bohrsand.

Die kleinen Abschläge werden in geringer Menge auf die Platte gelegt und dann mit dem Schlagstein mit sanften Schlägen zertrümmert, dieser Vorgang sollte mit großer Vorsicht geschehen. Die Splitter fliegen wie Geschosse umher, ich halte meine Hand über die Arbeitsfläche, so dass nichts umherfliegen kann. Der unbedarfte Steinschläger sollte eine Schutzbrille tragen.Auf dem Foto unten sind schon einige Schläge erfolgt und die Abnutzung am Schlagstein wird langsam grösser. Auch auf der Oberfläche vom Sandstein ist eine Veränderung zu erkennen.

Der noch jungfräuliche Schlagstein

Text & Foto M.Pfeifer

Die kleinen Abschläge werden immer auf die gleiche Stelle gelegt und zertrümmert.

Der Schlagstein wird senkrecht aufgeschlagen.

Hier sind die zertrümmerten Abschläge, kleiner sollen sie nicht werden.

Der Schlagstein hat ordentlich gelitten, die Schlagfläche ist fast gerade geworden.

Diese wunderschöne Mulde ist nach 105 Min. entstanden.Der scharfkantige Flint hat an der Steinplatte und am Schlagstein sichtbare und für mich wertvolle Spuren hinterlassen.Die Mulde im Stein ist ohne zielrichtung rund und glatt entstanden.An diesem Beispiel ist sicher zu erkennen, dass das Nebenproducktals reiner Zufall entstanden ist.Ich denke in der Steinzeit war es ebenso, die Mensche haben bei ihrer täglichen Arbeit viele neue Erkentnisse erworben.Mein Anliegen war ja eigentlich die Herstellung von feinkörnigen Flintschmirgel.Die Nebenproduckte und Spuren von bekannten Arbeitsschritten der Menschen in der Vorzeit beinhalten sicher noch einige Überraschungen für die archäologische Fachwelt. Wenn ich mir das Foto mit der Mulde so anschaue, muss ich wiedereinmal an die sagenumwobenen ,,Schälchensteine " denken.

Text & Foto M.Pfeifer

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