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Maisblatt

Historische Naturwerkstatt

Maisblattverarbeitung

Text und Foto: Manfred Pfeifer 09. 2012

Die fertige Gürteltasche in Gebrauch.

Die Trageschlaufen aus Aalhaut wurden auch mit Bast vernäht.

Das Ausstopfen mit Zeitungspapier diente der Formgebung und erleichterte die Arbeit beim Nähen.

Hier wurde das Teil zusammengefaltet und dann an den Seiten vernäht.

Hier beginnt die Fertigung mit der ovalen Form, es wird immer ein etwa ein Meter langes Stück Seil gefertigt und gleich vernäht. Danach wird wieder das Seil gefertigt usw. Dieser Vorgang hat sich bestens geeignet, denn ein fertiges 14 m langes Maisseil ist sehr wiederspenstig und daher ungeeignet.

Die vielen Maisfelder in der näheren Umgebung brachten mich auf den Gedanken die Blätter von den Pflanzen einmal näher zu Betrachten. Sie eignen sich vorzüglich für die Verarbeitung für die Seilherstellung. Da diese Seile sich aber nicht für Zugseile mit Höchstansprüchen eignen habe ich mit den gedrillten Seilen kleine Körbe gefertigt.Sprialförmig wurde das Seil mit einer Bastfaser vernäht. Das feste Vernähen ergab sehr formstabile und leichte Körbchen. Es wurden für den Korb 6 m Seil mit einem Dm. von 14 mm verbraucht. Die Verarbeitung hatte zwei Std. gedauert.Beim Versuch einen großen ovalen Korb herzustellen verdrehte sich die länglich ovale Form sehr stark. Dieses Verdrehen hätte nur durch die Einarbeitung von dünnen Weidenruten verhindert werden können.Ich verzichtete auf diese Machart und klappte das ovale Teil einfach zusammen. Die gefalteten Seiten vernähte ich und ließ oben die Öffnung frei. Schon war eine kleine Tasche geschaffen. An der hinteren Seite nähte ich dann zwei Schlaufen aus Aalhaut an und schon war eine kleine Gürteltasche entstanden. Das hierfür gebrauchte Seil ist 14,30 m lang und hat einen Dm. von etwa 15 mm. Die Verarbeitung dauerte hierbei dreieinhalb Std.Hierzu müsste noch die Zeit der "Ernte" von den Blättern gerechnet werden.