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Pick-Werkzeug

Pick - Werkzeuge

Das in Hirschhorn geschäftete Pick-Gerät lässt sich bei der langwierigen Arbeit besser halten, aber darauf musste ich erst kommen. Auf dem Foto unten sind einige Pick-Kerne aus Flintstein abgebildet, sie sind alle zum Schäften geeignet.Die Ersten drei von links sind Sammelfunde von einem Siedlungsplatz (neolithisch) der Rest entstammt aus meiner Fertigung. Alle haben an den Spitzen die gleichen Abnutzungsspuren. Die drei Sammelfunde weisen keinerlei Spuren vom Bohren auf und haben die gleichen Absplisse von unten nach oben, so wie meine benutzten.Ich vermute, dass in einigen Regalen und Sammler Kisten viele Feuerschläger und Bohrer lagern, die gar keine sind.Mit dem Pick-Gerät (schön schlank) auf dem oberen Foto wird nur gearbeitet, wenn der kleine Durchbruch mittig im Stein (Sanduhr) geschaffen ist.

Für eine Ausstellung sollte ich einen Pickstein herstellen und daher mußte ich mir etwas einfallen lassen wie derStein dort diebstahlsicher angebracht werden konnte.Die Lösung war schnell gefunden, ich mußte dem nackten Pickstein ( 1. Foto li. oben ) eine Lederbekleidung schaffen.Mittels einem weichen Leder habe ich die Griffpartie von dem Pickstein eingenäht. ( 2. Foto re. oben )

Um nun den zu durchlochenden Stein fixieren zu können, habe ich eine hölzerne Unterlage geschaffen in der sich eine Mulde zur sicheren Ablage befindet.An dieser Unterlage habe ich die Lederschnur von dem Pickstein befestigt und den Lochstein mit Lederbändern gesichert. Alles wurde mit hölzernen Stiften in die Unterlage eingeschlagen, so das nichts wackeln und entwendetwerden kann.

Da dieser geschäftete Pickstein zu sehr abgearbeitet ist, habe ich ihn ausgewechselt. Die Länge ist für die Lochherstellung nicht mehr ausreichend, für flächige Pickarbeiten könnte er aber noch gebraucht werden.Dieser ungeschäftete und abgearbeitete Pickstein hat nun ein Aussehen, dass sehr nach einem Feuerschlagsteinaussieht. Er wurde aber in etwa 50 Stunden als Pickstein für die Lochherstellung in Felsgesteinen genutzt.Der Flint zeigt an der Aufschlagfläche die typischen verrundeten Schlagmale.

Text & Foto M.Pfeifer