Startseite Kontakt-Seite Gästebuch Lochherstellung in Felsgestein Wissen über Pick-Technik Pick-Technik Erste Erfahrungen beim Picken 1 Pick-Werkzeug Pick-Werkzeug 1 Pick Werkzeug 2 Ergebnisse beim Picken Drucklager 1 Drucklager 2 Text Hohlbohren 1 Text Hohlbohren 2 Text Hohlbohren 3 Text Hohlbohren 4 Hohl Bohren 1 Hohl Bohren 2 Hohl Bohren 3 Hohl Bohren 4 Hohl Bohren 5 Hohl Bohren 6 Hohl Bohren 7 Zusammenfassung 1 Zusammenfassung 2 Zusammenfassung 3 Zusammenfassung 4 Bohrkerne 1 Bohrkerne 2 Bohrkerne 3 Bohrkerne 4 Bohrkerne 5 Vergleiche Vollholz-Bohrung Mini-Bohrung 1 Mini-Bohrung 2 Mini-Bohrung 3 Schneiden 1 Schneiden 2 Flintschmirgel 1 Flintschmirgel 2 Keule Scheibenkeule Scheibenkeule 1 Kugelkeule Kugelkeulen 1 Flintkugelkeule Text Hohlbohren 1Hohlbohren in Felsgestein mit steinzeitlichem Werkzeug 1 Text und Foto M.Pfeifer Ich erspare mir die sicher bekannten Hinweise auf die leider noch nicht archäologisch ergrabenen Bohrmaschinen der Vorzeit. Die vielen Vermutungen und vagen Behauptungen über die Kunst des neolithischen Handwerkers, Löcher in Felsgestein bohren zu können, haben mich dazu veranlasst, selbst tätig zu werden. Ich bin vielen Hinweisen aus der Literatur nachgegangen und komme zu der Erkenntnis, dass etliches über das Hohlbohren geschrieben wurde aber vieles davon technisch unerklärbar, teilweise unlogisch und falsch weitergegeben wird. So kann ich mir in keinster Weise Vorstellen, das die frühen Handwerker ihre hölzernen ,,Bohrmaschinen“ (Bohrgestelle) mit zusammengebundenen Teilen benutzt haben sollen. Diese mit Lederstreifen, Bastschnüren oder Rankgewächsen zusammengeschnürten Astgabeln und Holzpfosten Modelle können in den Ausstellungen der Museen dem unbedarften Besucher ein aha Effekt entlocken, mehr aber nicht. Vgl. Abb.1 und 1a Die vielen Funde der durchlochten Steine zeigen eines ganz deutlich: Die exakt gebohrten Löcher der damaligen Steinmetze können nur mit einem festen, stabilen und ausgereiftem Bohr-Gerät gefertigt worden sein. Das Modell Abb. 2 wird von gezapften und mit eingebohrten Holzdübeln, sowie mit geknebelten Schnüren stabil und fest zusammengefügt. Eingeknotete Bindungen lösen sich sehr rasch bei der harten Inanspruchnahme des Gerätes, deshalb keine Knoten, sondern geknebelte Schnurverbindungen. Sie lassen zudem ein schnelles lösen oder festeres Anziehen der Bindung zu. Die untere Querverbindung des Bohrgestells hält auch dem größten Druck und Zug Belastungen stand, so dass der Bohrstab wie in einem Lager punktgenau gehalten werden kann. Diese Querverbindung fehlt aber bei fast allen gezeigten Modellen und können daher nicht für Hohl-Bohrungen gebraucht werden, da das Bohrholz nicht zentriert auf den Fels einwirken kann. Abb.1 nach Wurmbrand Abb.1a eines der vielen Modelle aus den Austellungen Abb.2 Modell mit gebohrten und gezapften Verbindungen Dieses vorgestellte Modell hat drei Jahre lang unbeschadet und ohne zwischenzeitliche Reparaturen einigen hundert Kindern veranschaulicht, wie mühevoll in der Vorzeit ein Stein durchbohrt werden konnte. Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. |