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Wissen über Pick-Technik

Noch heute werden bei einigen Naturvölkern die Steine mit der Pick-Technik bearbeitet,Keulenköpfe und Gefäße werden wie in der Ur Zeit gefertigt.In der Zeit der Wind und Wassermühlen wurden die Reibflächen der teilweise riesigenMahlsteine immer wieder mit der Pick-Technik aufgarbeitet. Die Mahlsteine haben Rillen,damit sie besser reiben, aber diese Rillen nutzen beim mahlen ab und müssen daher immer wieder nachgearbeitet werden. Natürlich wurde nicht mit einem Pick-Stein die Arbeit ausgeführt, sondern mit einem kurzstieligen Stahl oder Eisenhammer.Auch die Mahlsteine der Neolithiker wurden in der Pick-Technik hergestellt.Der Unterlieger sowie der Oberlieger wurde beim Reiben durch das ständige hin und hersehr schnell glattgeschliffen und hatte keinen "Griff " mehr. Durch das flächige Klopfenmit dem Pick-Stein wurden die Mahlflächen wieder aufgeraut. Ein wenig beachtetes Phänomen sind Mulden, die in Backsteinmauern gepick wurden. In einigen alten Gotteshäusern und kleinen Kapellen befinden sich in den Seiten der Eingänge etwa in Schulterhöhe kreisrunde kleine Mulden in den Mauersteinen. Die Mulden weisen alle Merkmale von der Pick-Technik auf. Sie haben einen Durchmesser von 30 mm und sind ca.15 mm tief. Wozu sind diese Mulden geschaffen worden; was haben sie für einen Zweck?Wurde etwa der Backsteinstaub der von hohen Priestern geweihten Gemäuer heimlich von religiösen Personen entnommen, um in der Heimstadt das geweihte Backsteinpulveranbeten zu können, oder Krankheiten und Unheil abzuwehren?Sind hier Paralelen der Schälchensteine auf den Abdeckplatten der Großsteingräberzu vermuten?

Text M.Pfeifer

li. Schalenstein mitdiv. Schälchen.re. Grabstein miteingepickten Mulden.unten:Mauerstein mitMulde.

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